Geschäftsbedingungen

Dantech Freezing Systems Allgemeine Geschäftsbedingungen

Die allgemeinen Bedingungen, die bei Dantech Freezing Systems A/S oder Dantech Freezing Systems Pte. Ltd. (im Folgenden (DFS) genannt) nach eigenem Ermessen im Falle des Verkaufs von Industrieprojekten Gegenstand von längeren Vertragsverhandlungen zwischen den Parteien sein können, gelten die nachstehenden Allgemeinen Bedingungen.

1. Preis, Angebot

1.1 Alle Aufträge werden vorbehaltlich der schriftlichen Annahme durch DFS gemäß dem ursprünglichen Angebot angenommen. Ein Auftrag wird zu dem Preis angenommen, der zum Zeitpunkt der Auftragsannahme durch DFS gültig ist. DFS behält sich das Recht vor, bei Änderungen von Kosten, Wechselkursen, Steuern o.ä. vor der Abnahme den Preis zu ändern oder, falls der Auftraggeber den geänderten Preis nicht akzeptieren kann, den Auftrag ohne Haftung zu stornieren.

2. Produktinformation, Zeichnungen und Beschreibungen

2.1 Die in Produktprospekten und Preislisten enthaltenen Angaben und Daten sind nur insoweit verbindlich, als sie durch Bezugnahme ausdrücklich in die Auftragsannahme von DFS einbezogen werden.

2.2 Alle Zeichnungen und technischen Unterlagen, die sich auf die Maschine oder deren Herstellung beziehen und die von einer Partei der anderen vor oder nach der Annahme des Angebots vorgelegt werden, bleiben Eigentum der vorlegenden Partei und dürfen nur im Rahmen des konkreten Vertrags verwendet und nicht an Dritte weitergegeben werden.

2.3 Auf schriftliches Verlangen des Auftraggebers stellt DFS dem Auftraggeber kostenlos Informationen und Zeichnungen zur Verfügung, die ausreichend detailliert sind, um die Bedienung und Wartung aller Teile der Maschine zu ermöglichen. DFS ist jedoch nicht verpflichtet, Fertigungszeichnungen für die Maschinen oder Ersatzteile zu liefern.

3. Substitution/Alternation

3.1 DFS behält sich das Recht vor, jedes beliebige Teil der spezifizierten Ausrüstung durch andere Teile zu ersetzen, sofern diese Teile von gleicher Qualität sind wie die für die ursprüngliche Ausrüstung spezifizierten Teile, vorausgesetzt, DFS informiert den Auftraggeber schriftlich über einen solchen Ersatz. Die angegebenen Maße sind ungefähre Angaben und können von DFS geändert werden, wenn DFS solche Änderungen für die beabsichtigte Verwendung der Maschine für angemessen hält.

4. Verpackung

4.1 Die vereinbarten Preise schließen die Kosten für Verpackungsmaterial und sonstigen erforderlichen Schutz ein, soweit nichts anderes vereinbart ist.

5. Lieferung - Gefahrübergang

5.1 Jede vereinbarte Handelsklausel ist nach den Incoterms 2010 auszulegen. Wenn keine besonderen Handelskonditionen vereinbart sind, erfolgt die Lieferung ab Werk. Die Gefahr für eine zufällige Beschädigung der Maschine geht mit der Lieferung auf den Auftraggeber über.

5.2 Kommt der Auftraggeber in Annahmeverzug, so werden ihm, beginnend einen Monat nach Anzeige der Versandbereitschaft, die durch die Lagerung entstandenen Kosten berechnet. Werden die Maschinen bei uns eingelagert, so werden für jeden Monat mindestens 0,5 (fünf) Prozent des Rechnungsbetrages berechnet. Darüber hinaus ist DFS berechtigt, Ersatz eines weitergehenden Schadens zu verlangen, der dadurch entsteht, dass der Auftraggeber die Lieferung nicht annimmt, es sei denn, es liegen die in Ziffer 11 genannten Gründe vor. Die Lagerung gilt für alle Zwecke der Vertragslieferung.

6. Zahlung

6.1 Der Gesamtauftragswert ist durch ein unbedingtes, unwiderrufliches, bestätigtes Akkreditiv zu decken, das vorzugsweise durch die Sparekassen Vendsyssel, Østergade 15, 9760 Vrå, Dänemark, auf das Konto des Auftraggebers spätestens 14 (vierzehn) Tage nach dem Datum der Auftragsannahme durch DFS eröffnet und bestätigt wird, zahlbar gegen Vorlage von Versandpapieren oder Sichtwechseln. Das Akkreditiv erlaubt Umladungen, Teilverschiffungen und Verschiffungen von jedem europäischen und singapurischen Hafen. Alle mit der Eröffnung und Abwicklung von Akkreditiven verbundenen Kosten gehen zu Lasten des Auftraggebers.

Sofern die Parteien nichts anderes schriftlich vereinbart haben, erfolgt die Zahlung wie folgt:

40 % als Anzahlung, gegen Vorlage der Rechnung innerhalb von 8 (acht) Tagen nach dem Datum der Auftragsannahme durch DFS.

50 % bei Versand, gegen Vorlage der Rechnung und Vorlage der Versandpapiere oder des Lagerscheins.

10 % zahlbar nach abgeschlossener Installation oder 90 Tage ab Versanddatum, je nachdem, was früher eintritt.

6.2 Die Maschinen bleiben bis zur vollständigen Bezahlung im Eigentum von DFS. Wechsel oder Schuldtitel oder Ähnliches gelten erst nach vollständiger Bezahlung als Zahlung.

6.3 Zahlt der Auftraggeber nicht fristgerecht, ist DFS berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 2 (zwei) Prozent pro Monat zu berechnen.

7. Prüfungen der Maschine während der Herstellung

7.1 Sieht der Vertrag vor, dass die Maschine während der Herstellung geprüft wird, so sind diese Prüfungen, sofern nichts anderes schriftlich vereinbart ist, am Herstellungsort während der normalen Arbeitszeit durchzuführen.

7.2 DFS wird dem Auftraggeber die in Ziffer 7.1 genannten Prüfungen so rechtzeitig ankündigen, dass der Auftraggeber bei den Prüfungen vertreten sein kann. Ist der Auftraggeber trotz dieser Mitteilung bei den Prüfungen nicht vertreten, wird ihm eine Kopie des Prüfberichts übermittelt, ohne dass er die Richtigkeit des Berichts bestreiten kann.

7.3 Erweist sich die Maschine bei einer Prüfung nach Ziffer 7.1 als mangelhaft, so hat DFS unverzüglich den Mangel zu beseitigen oder dafür zu sorgen, dass die Maschine dem Vertrag entspricht.

7.4 Sobald DFS die in Ziffer 7.3 geforderten Maßnahmen getroffen hat, ist der Auftraggeber hiervon schriftlich zu unterrichten. Der Auftraggeber ist berechtigt, eine erneute Prüfung zu verlangen, es sei denn, der Mangel ist zumutbar unerheblich.

7.5 Sofern nichts anderes schriftlich vereinbart ist, trägt DFS alle Kosten für Prüfungen, die am Herstellungsort der Maschine durchgeführt werden. Der Auftraggeber trägt jedoch alle Reise- und Lebenshaltungskosten für seine Vertreter.

8. Haftung von DFS bei Liefer- oder Inbetriebnahmeverzug

8.1 DFS haftet nicht für Verzugsschäden, es sei denn, es wird nachgewiesen, dass ein solcher Schaden auf grobe Fahrlässigkeit von DFS oder anderer Personen, für die DFS haftet, zurückzuführen ist. 8.2 Entsteht dem Auftraggeber wegen einer von DFS zu vertretenden Verzögerung, vgl. Ziffer 8.1, ein Schaden, so ist der Auftraggeber unter Ausschluss aller anderen Ansprüche und Rechtsbehelfe berechtigt, eine pauschale Verzugsentschädigung zu verlangen. Die Verzugsentschädigung beträgt für jede volle Woche der Verspätung 0,5 v.H., insgesamt jedoch höchstens 5 v.H. des Nettoverkaufspreises, vgl. Ziff. 9.9 desjenigen Teils der Gesamtlieferung, der infolge der Verspätung nicht rechtzeitig oder nicht vertragsgemäß genutzt werden kann. DFS haftet in keinem Fall für etwaige Folgeschäden, z. B. entgangenen Gewinn oder Schäden Dritter.

9. Garantie

9.1 Für Mängel und/oder Fehler, zu denen auch die Nichterfüllung ausdrücklicher vertraglicher Anforderungen an die Maschine gehört, haftet DFS wie folgt:

9.2 Wenn innerhalb von 12 (zwölf) Monaten nach Inbetriebnahme der Maschine ein Teil der Maschine infolge eines vor dem Gefahrübergang liegenden Umstandes - insbesondere wegen fehlerhafter Bauart, schlechter Baustoffe oder mangelhafter Ausführung - unbrauchbar oder in seiner Brauchbarkeit nicht unerheblich beeinträchtigt wird, so ist DFS nach der Wahl zur kostenlosen Instandsetzung oder Ersatzlieferung verpflichtet, vorausgesetzt, dass der mangelhafte Teil oder die Maschine innerhalb von 30 (dreißig) Tagen nach der unverzüglich nach Entdeckung schriftlich zu erstattenden Mängelrüge des Auftraggebers an DFS auf Rechnung und Gefahr des Auftraggebers zur Instandsetzung oder Ersatzlieferung im Werk von DFS eingesandt wird. Der Transport des reparierten oder ausgetauschten Teils oder der Maschine von DFS zum Auftraggeber erfolgt auf Rechnung und Gefahr des Auftraggebers. Für den Fall, dass DFS die Reparatur oder den Austausch beim Auftraggeber übernimmt, hat der Auftraggeber die DFS entstehenden, von DFS festgelegten Kosten, insbesondere für den Transport zum und vom Auftraggeber und DFS, zu ersetzen. Ersetzte Teile gehen in das Eigentum von DFS über. Liegt ein von DFS nicht zu vertretender Mangel vor, so hat DFS Anspruch auf Ersatz der entstandenen Arbeiten und Kosten. Verzögert sich die Inbetriebnahme ohne Verschulden von DFS, so erlischt die Haftung spätestens 18 (achtzehn) Monate nach Gefahrübergang. Für wesentliche, nicht von DFS hergestellte Produkte beschränkt sich die Haftung von DFS auf die Abtretung der Haftungsansprüche, die ihr gegen den Lieferanten dieser Produkte zustehen.

9.3 Das Recht des Auftraggebers, Ansprüche aus Mängeln und/oder Fehlern geltend zu machen, erlischt in jedem Fall 6 (sechs) Monate nach Anzeige der Mängel und/oder Fehler, spätestens jedoch mit Ablauf der Gewährleistungsfrist.

9.4 Es wird keine Gewährleistung für Schäden übernommen, die auf Folgendes zurückzuführen sind: Ungeeignete oder unsachgemäße Verwendung, fehlerhafte Montage bzw. Inbetriebsetzung durch den Auftraggeber oder Dritte, natürliche Abnutzung, fehlerhafte oder nachlässige Behandlung, ungeeignete Betriebsmittel und Austauschwerkstoffe, vom Auftraggeber vorgenommene Änderungen oder Instandsetzungsarbeiten, mangelhafte Bauarbeiten, ungeeigneter Baugrund, chemische, elektrochemische oder elektrische Einflüsse, sofern sie nicht auf ein Verschulden von DFS zurückzuführen sind.

9.5 Zur Vornahme aller von DFS nach billigem Ermessen notwendig erscheinenden Ausbesserungen und Ersatzlieferungen hat der Auftraggeber nach Verständigung mit DFS die erforderliche Zeit und Gelegenheit zu geben, sonst ist DFS von der Mängelhaftung befreit.

9.6 Für das Ersatzstück und die Ausbesserung beträgt die Gewährleistungsfrist 3 (drei) Monate, sie läuft mindestens bis zum Ablauf der ursprünglichen Gewährleistungsfrist für den Liefergegenstand. Die Frist für die Mängelhaftung an den gelieferten Maschinen verlängert sich um die Dauer des durch die Nachbesserungsarbeiten verursachten Stillstandes.

9.7 Wird das Gerät nach Zeichnungen des Bestellers gefertigt, so haftet DFS nur für die zeichnungsgemäße Herstellung und nicht für die angegebene Materialbeschaffenheit.

9.8 Der Auftraggeber verzichtet auf alle Ansprüche auf Ersatz von Folgeschäden, z. B. entgangenem Gewinn, Schäden Dritter und Schäden, die nicht an der Maschine selbst entstanden sind, es sei denn, es wird nachgewiesen, dass ein solcher Schaden auf grobe Fahrlässigkeit von DFS oder anderer Personen, für die DFS haftet, zurückzuführen ist.

9.9 Soweit DFS nach Ziffer 9.8 haftet, ist der Schadensersatz auf 5 (fünf) Prozent des Nettoverkaufspreises der Lieferung, d.h. des von DFS in Rechnung gestellten Betrages, abzüglich aller Kosten für Fracht, Versicherung, Verpackung, Installation, Inbetriebnahme, Kundendienst und aller Steuern und Abgaben, die beim Verkauf der Vertragsprodukte anfallen, z. B. Umsatzsteuer und Zölle, begrenzt.

10. Produkthaftung

10.1 DFS haftet nicht für Schäden an Grundstücken oder beweglichen Sachen, es sei denn, es wird festgestellt, dass diese Schäden an Grundstücken oder beweglichen Sachen auf grobe Fahrlässigkeit von DFS oder anderer Personen, für die DFS haftet, zurückzuführen sind.

10.2 DFS haftet unter keinen Umständen für Personen- oder Sachschäden, ebenso wenig wie für Folgeschäden, entgangenen Gewinn oder sonstige in Klausel 10.1 genannte indirekte Schäden, wenn diese Personen- oder Sachschäden auf eine Verwendung der gelieferten Produkte entgegen den Handbüchern oder technischen Spezifikationen DFS oder auf ein fahrlässiges Verhalten anderer als DFS, z. B. von Vertragslieferanten oder unabhängigen Transporteuren, zurückzuführen sind.

10.3 DFS haftet unter keinen Umständen für Folgeschäden, entgangenen Gewinn oder sonstige mittelbare Schäden.

10.4 DFS haftet nicht für Sachschäden, die entstehen, während sich die Maschine im Besitz des Auftraggebers befindet. DFS haftet auch nicht für Schäden an vom Auftraggeber hergestellten Geräten oder an Maschinen, deren Bestandteil die Geräte des Auftraggebers sind.

10.5 Für den Fall, dass DFS nach den Regeln der „Produkthaftung“ gegenüber einem Dritten in Anspruch genommen wird, ist der Auftraggeber verpflichtet, DFS von allen Ansprüchen freizustellen, soweit DFS ihre Haftung nach den Klauseln 10.1 bis 10.3 beschränkt hat.

10.6 Sollte eine dritte Partei gegenüber einer der Vertragsparteien Schadensersatzansprüche in Bezug auf eine unter diesen Allgemeinen Bedingungen erfolgte Lieferung geltend machen, ist diese Partei verpflichtet, die andere Partei unverzüglich zu informieren.

11. Höhere Gewalt

11.1 Ein Verzug oder eine Nichterfüllung einer Partei gilt als Fall der Entlastung, soweit der Verzug oder die Nichterfüllung auf Ereignissen beruht, die nach der Annahme des Angebotes eingetreten sind und die von der betroffenen Partei nicht zu vertreten sind, insbesondere: Streiks, Feuer, Krieg, allgemeine oder unvorhergesehene militärische Mobilmachung, Requisition, allgemeine Materialknappheit, Mangel an Transportmitteln, innere Unruhen, Einfuhr- oder Ausfuhrverbote, Einschränkungen in der Nutzung von Energie und Mängel oder Verzögerungen bei der Belieferung durch Unterlieferanten.

B. ZUSATZBEDINGUNGEN FÜR MONTAGEARBEITEN

12. Umfang der Arbeiten, Gesetze und Vorschriften

12.1 Der Umfang der Liefer- und Montagearbeiten (nachfolgend Werk genannt) ergibt sich aus dem Vertrag und ist in den Spezifikationen und Beschreibungen, die einen Bestandteil der endgültigen Bestellung bilden, im Einzelnen beschrieben.

12.2 Abweichungen, die sich aus Änderungen von zwingenden, auf das Werk anwendbaren Gesetzen, Verordnungen oder Bestimmungen ergeben und die in der Zeit zwischen dem Datum des Angebotes und dem Datum der Inbetriebnahme auftreten, gehen zu Lasten des Bestellers. Für solche Abweichungen gelten die Bestimmungen der Klauseln 15.3 bis 15.4.

13. Vorbereitende Arbeiten

13.1 Innerhalb der zwischen den Parteien schriftlich vereinbarten Zeit legt DFS dem Auftraggeber Zeichnungen oder Beschreibungen vor, aus denen hervorgeht, wie die Maschine installiert werden soll. Gleichzeitig stellt DFS alle Informationen zur Verfügung, die für die Vorbereitung ordnungsgemäßer Fundamente und sonstiger Bettungen durch den Auftraggeber erforderlich sind. Der Auftraggeber hat für einen geeigneten Zugang zum Standort und die erforderlichen Geräte zu sorgen und alle notwendigen Anschlüsse von Strom, Wasser, Dampf usw. an die Maschinen vorzubereiten.

13.2 Der Auftraggeber hat die erforderlichen Vorarbeiten gemäß den in Ziffer 13.1 genannten Informationen durchzuführen. Alle diese Arbeiten sind innerhalb der von den Parteien schriftlich vereinbarten Zeit abzuschließen, so dass Fundamente und Bettungen zum richtigen Zeitpunkt für die Aufnahme der Arbeiten bereit sind. Der Auftraggeber hat DFS den Abschluss der Vorbereitungsarbeiten mindestens zwei Wochen vor Montagebeginn schriftlich anzuzeigen.

13.3 Vor Beginn der Montagearbeiten hat der Auftraggeber auf eigene Kosten dafür zu sorgen, dass DFS auf der Baustelle die erforderlichen Wasser- und Energieversorgungseinrichtungen einschließlich Druckluft und Elektrizität in der erforderlichen Menge oder entsprechend den vertraglichen Vereinbarungen zur Verfügung stehen. Der Auftraggeber stellt der außerdem unentgeltlich verschließbare oder anderweitig gesicherte Räumlichkeiten oder Lagerflächen auf oder in der Nähe der Baustelle zum Schutz vor Diebstahl und Beschädigung des Werkes und der Werkzeuge und Geräte von DFS zur Verfügung.

13.4 DFS teilt dem Auftraggeber schriftlich mit, wenn das Werk zur Montage bereit ist. Die Mitteilung hat so rechtzeitig zu erfolgen, dass der Auftraggeber seinen Verpflichtungen zur Vorbereitung der Arbeiten nachkommen kann.

14. Arbeiten außerhalb des Vertrages

14.1 Als außerhalb des Lieferumfangs von DFS gelten alle Bauarbeiten oder Schiffsbauarbeiten, insbesondere: Arbeiten wie Schneiden, Bohren oder Schweißen in oder an Schiffsrümpfen, Trägern und Schotten, Stützen und/oder Versteifungen, Decksverstärkungen oder Ausbesserungen von Ausschnitten in Schiffskonstruktionen o.ä., Isolier- und Holzarbeiten, Lieferung und Montage von Rohrleitungen für Salzwasser, Frischwasser und Dampf sowie von Abflussrohren von Auffangwannen oder Frischluftrohren für Laderäume, das Anbringen von Typenschildern sowie das Verlegen von Rohren und Kabeln für Mess- und Steuer- oder Regelkreise, Antriebsleitungen o.ä.

15. Variationen

15.1 Bis zur Inbetriebnahme des Werkes und vorbehaltlich der Einschränkungen in Ziffer 15.4 sind die Parteien berechtigt, Änderungen des Umfangs, der Konstruktion und der Ausführung des vereinbarten Werkes zu verlangen.

15.2 Änderungswünsche sind schriftlich an die andere Partei zu richten und müssen eine genaue Beschreibung der gewünschten Änderung enthalten.

15.3 So bald wie möglich nach Erhalt eines Änderungswunsches oder nachdem DFS selbst einen Änderungsvorschlag unterbreitet hat, teilt sie dem Auftraggeber schriftlich mit, ob und wie die Änderung durchgeführt werden kann, unter Angabe der sich daraus ergebenden Änderung des Vertragspreises, der Fertigstellungsfrist, der Gewährleistung und der sonstigen Vertragsbedingungen. DFS wird den Auftraggeber auch dann benachrichtigen, wenn Änderungen aufgrund von Änderungen der in Ziffer 12.2 genannten Gesetze und Vorschriften erforderlich werden.

15.4 DFS ist nicht verpflichtet, vom Auftraggeber geforderte Änderungen auszuführen, bevor die Parteien vereinbart haben, wie sich die Änderungen auf den Vertragspreis, die Fertigstellungszeit und andere Vertragsbedingungen auswirken werden.

16. Überwachung der Installation

16.1 Die Parteien benennen jeweils schriftlich einen Vertreter, der sie während der laufenden Arbeiten auf der Baustelle vertritt. Die Ernennung ist der anderen Partei spätestens mit der schriftlichen Mitteilung von DFS über die Versandbereitschaft der Maschine ab Herstellungsort schriftlich mitzuteilen. Die Vertreter müssen während der Arbeitszeiten auf oder in der Nähe der Baustelle anwesend sein. Soweit nichts anderes schriftlich vereinbart ist, sind sie befugt, in allen die Montage des Werkes und die Erfüllung des Vertrages betreffenden Angelegenheiten im Namen ihrer jeweiligen Partei zu handeln. Soweit in diesen Allgemeinen Bedingungen die Schriftform vorgeschrieben ist, sind die Vertreter bevollmächtigt, solche Mitteilungen im Namen ihrer Partei zu machen und entgegenzunehmen.

16.2 Der Auftraggeber stellt DFS unentgeltlich alle erforderlichen Arbeitskräfte in der von DFS benötigten Menge zur Verfügung. DFS wird dem Auftraggeber den Bedarf an Hilfskräften mit einer Frist von einer Woche schriftlich mitteilen. DFS sorgt für ausreichendes Personal zur Überwachung der Installation.

16.3 Der Auftraggeber hat DFS kostenlos alle erforderlichen Kräne, Hebezeuge, Gerüste und Geräte für den Transport auf der Baustelle zur Verfügung zu stellen, soweit dies zur Durchführung der Montage auf der Baustelle erforderlich ist. DFS wird ihre diesbezüglichen Anforderungen spätestens einen Monat vor Beginn der Montage schriftlich festlegen.

16.4 Der Auftraggeber hat DFS schriftlich über die Sicherheitsvorschriften zu informieren, die das Personal auf der Baustelle betreffen. DFS stellt sicher, dass diese Vorschriften von ihrem auf der Baustelle eingesetzten Personal eingehalten werden.

17. Inbetriebnahme

17.1 Die technischen Anforderungen für die Inbetriebnahmeprüfungen sind im Vertrag festgelegt. Wenn sie nicht im Vertrag festgelegt sind, entsprechen die technischen Anforderungen der allgemeinen Praxis und den von DFS allgemein angewandten Standards.

17.2 Die Prüfungen werden von DFS durchgeführt und finden in Anwesenheit von Vertretern des Auftraggebers statt. Ist der Auftraggeber verhindert, am vereinbarten Termin der Inbetriebsetzungsprüfungen anwesend zu sein, muss DFS dem Auftraggeber innerhalb einer angemessenen Frist schriftlich einen neuen Termin für diese Prüfungen mitteilen. Ist der Auftraggeber zu dem verschobenen Termin nicht anwesend, können die Prüfungen in seiner Abwesenheit durchgeführt werden. In diesem Fall ist DFS berechtigt, aber nicht verpflichtet, auf Kosten des Auftraggebers einen unabhängigen Sachverständigen zu beauftragen, der bei den Prüfungen anwesend ist.

17.3 Über die Inbetriebnahmeprüfungen ist ein Protokoll zu erstellen. Ist der Auftraggeber bei den Inbetriebsetzungsprüfungen nicht anwesend, vgl. Ziffer 17.2, wird eine Kopie des Berichts von DFS an den Auftraggeber übermittelt, der nicht berechtigt ist, die Richtigkeit dieses Berichts zu bestreiten.

17.4 Stellt sich bei den Inbetriebnahmeprüfungen heraus, dass das Werk nicht vertragsgemäß ist, sorgt DFS unverzüglich und auf eigene Kosten dafür, dass das Werk vertragsgemäß ist. Neue Inbetriebsetzungsprüfungen sind dann gemäß den Bestimmungen in den Klauseln 17.1 bis 17.3 durchzuführen, es sei denn, die Parteien haben schriftlich etwas anderes vereinbart oder die Abweichungen von der vertraglichen Beschaffenheit beeinträchtigen nach vernünftigem Ermessen die Wirksamkeit des Werkes nicht.

17.5 Der Auftraggeber hat Energie, Schmiermittel, Wasser, Brennstoffe, Rohstoffe und sonstige Materialien, die für die Inbetriebsetzungsprüfungen und für die abschließenden Einstellungen im Zusammenhang mit diesen Prüfungen gemäß den Klauseln 17.1 bis 17.4 erforderlich sind, kostenlos zur Verfügung zu stellen. Er hat auch alle von DFS für die Durchführung der Inbetriebsetzungsprüfungen benötigten Geräte kostenlos zu installieren und die erforderlichen Arbeitskräfte kostenlos zu stellen.

17.6 Kommt der Auftraggeber seinen Verpflichtungen nach Ziffer 17.5 nicht nach oder vereinbaren die Parteien keinen Termin für die Inbetriebsetzungsprüfungen, vgl. Klausel 17.1, und wird dadurch die Durchführung der Inbetriebsetzungsprüfungen verhindert, so gelten die Inbetriebsetzungsprüfungen mit Ablauf der von DFS in ihrer Mitteilung nach Ziffer 17.1 genannten Frist als ordnungsgemäß beendet.

Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, die Arbeiten oder Teile davon vor der Inbetriebnahme ohne schriftliche Zustimmung von DFS zu nutzen. Bei Zuwiderhandlung gilt die Arbeit als in Auftrag gegeben.

C.18 Lieferung für und/oder Installation auf Schiffen

18.1 Die in den Klauseln 1 bis 19 festgelegten Allgemeinen Bedingungen gelten mit der folgenden Ausnahme und Klarstellung.

18.2 Die Mängelhaftung von DFS gemäß Ziff. 9.9 ist auf EURO 100.000 begrenzt. –

18.3 Der Käufer verzichtet auf alle Ansprüche auf Entschädigung für Liegezeit und Liegegeld.

D.19 Rechtsstreitigkeiten und anwendbares Recht

19.1 Alle Streitigkeiten, die sich aus dem Vertrag über die Auslegung und Anwendung des Vertrages ergeben, unterliegen dem dänischen oder dem singapurischen Recht. Gerichtsstand für alle vom Käufer gegen DFS erhobenen Klagen sind die Gerichte in Dänemark oder Singapur.

Klagen gegen den Auftraggeber können nach Wahl von DFS am dänischen oder singapurischen Gericht erhoben werden.